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Geschichte der Samariterstiftung

Die Stiftung in ihrer heutigen Form ist entstanden durch die Fusion der Fürsorgeheime Leonberg-Oberensingen (gegründet 1871) mit der auf das Jahr 1885 zurückgehenden Samariterstiftung Stuttgart.
 
Die Fürsorgeheime Leonberg-Oberensingen
waren zunächst Rettungsanstalten für ältere Mädchen evangelischer Confession und firmierten ab 1928 – nach den Standorten der beiden ersten Einrichtungen – als Fürsorgeheime für evangelische schulentlassene Mädchen in Leonberg und Oberensingen.
 
Nach dem Zweiten Weltkrieg baute die Stiftung an beiden Orten je ein Altenheim:

Im Jahr 1963 wurde auf dem Friedrichshof in Obersulm-Eichelberg bei Heilbronn das erste Pflegeheim für alte Menschen mit psychischen Erkrankungen in der Bundesrepublik Deutschland eingeweiht, das 30 Jahre später jedoch – bedingt durch die Veränderung der sozialpolitischen Rahmenbedingungen –seine Pforten schließen musste. DerArbeitszweig Jugendhilfe wiederum wurde – vor allem infolge der Novellierung des Jugendhilferechts (1979) – bis Mitte der 80-er Jahre ganz aufgegeben.

Die Samariterstiftung Stuttgart
entstand ebenfalls gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Sie war eine Initiative von Stuttgarter Kaufleuten, die sich der gelähmten, verkrüppelten, blinden und amputierten Menschen annehmen wollten. Mit diesem Werk begannen sie in gemieteten Räumen des Schlosses Stammheim und später im Schloss Reichenberg bei Oppenweiler.  
Die Fusion
der beiden Werke wurde unter Direktor Dr. Karl Dummler, dem Vorsitzenden der beiden Verwaltungsräte, zum 1. Januar 1975 beschlossen. Der Zusammenschluss sollte die Leistungsfähigkeit der Heime und Einrichtungen steigern und ihre diakonische Arbeit auf eine breitere personelle und wirtschaftliche Grundlage stellen. Die neu entstandene Einrichtung übernahm den Namen Samariterstiftung; Nürtingen-Oberensingen wurde Sitz der Hauptverwaltung. 

  

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